Ein persönlicher Zugang zur alten chinesischen Philosophie

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Erste Rezension

Die erste Rezension meines Buchs:

Lernen, das Leben zu lieben ..., 
... hätte auch gepasst! Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise durch sein Leben. Wir teilen seine Enttäuschungen und lernen mit ihm, wie man ein gelingendes Leben führen kann. Das ist wunderbar geschrieben. Mark Twain hat das mal so formuliert: Gut schreiben ist ganz einfach, man muss nur alle überflüssigen Wörter weglassen! Jupp Hartmann kann das: klare Worte, kurze Sätze, tiefer Sinn! Dabei ist sein überaus geraffter, nüchterner Schreibstil ein schöner Kontrast zu den meist sehr blumigen, metaphernreichen Zitaten von Philosophen, die ihm Verbündete sind. Ein "Freund" ist ihm von diesen besonders der chinesische Meister Zhuangzi geworden. Von ihm gibt es viele beeindruckende, verschmitzte Gleichnisse in dem Buch, das durch diesen Reichtum an seelenverwandten Denkern zu einer wahren Fundgrube für Fans des kontemplativen Nicht-Tuns und Verächter von Ehrgeiz und überzogener Leistungsorientierung wird. Ein Bilanz-Zitat von der letzten Seite: "Die Erde ist zu schön, um sie nur als Rohstofflager zu sehen. Das Leben ist zu kostbar, um es den Zwängen des Nützlichkeitsdenkens unterzuordnen. Es ist ein Rausch, ein Tanz, ein Fest." Für mich als Gleichgesinnten war das Buch auch ein kleines Fest! Sehr empfehlenswert! 

(von Alf Trojan)

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